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Santa Catharina
Der Bundesstaat Santa Catarina, im Süden Brasiliens, ist einer der kleinsten Bundesstaaten und befindet sich zwischen den Bundesstaaten Paraná im Norden und Rio Grande do Sul im Süden. Außerdem grenzt er im Westen an Argentinien an und im Osten an den Atlantik an. Die Hauptstadt ist Florianópolis, andere bekannte Städte sind Joinville und Blumenau. Die wichtigsten Wirtschaftszweige in Santa Catarina sind die metallverarbeitende und Elektroindustrie um Joinville und Jaraguá do Sul, die Textil- und Glasindustrie um Blumenau, Brusque und Rio do Sul, die Holz verarbeitenden Industrien um Rio Negrinho, São Bento do Sul und Porto União, der Abbau von Mineralien, Fischerei und Viehzucht, sowie der Tourismus

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    Zur Geschichte: Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts werden in Aufzeichnungen spanischer Seefahrer verschiedentlich Referenzen genannt, die auf Santa Catarina hindeuten. Sicher ist, dass im Jahr 1515 ein Schiff des Entdeckers João Dias Solis an der Küste des Bundesstaates Schiffbruch erlitt, was als Beginn der Kolonialisierung durch Spanier aufgefasst werden kann. Später kamen die Portugiesen nach Santa Catarina, insbesondere Auswanderer von den Azoren. Noch heute sprechen die Fischer der Insel einen Akzent der dem portugiesisch der Azoren sehr ähnelt. Im 19. Jahrhundert ist eine verstärkte Einwanderung von Italienern, Polen, Russen und Deutschen zu verzeichnen. Bis heute prägen diese Gruppen die Kultur Santa Catarinas mit und geben diesem Bundesstaat einen besonderen, europäisch geprägten Charme.   florianopolis
         
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Florianopolis
Die nach dem früheren brasilianischen Präsidenten Floriano Vieira Peixoto benannte Stadt ist nicht nur die Hauptstadt des Bundesstaates sondern auch eine der beliebtesten Touristenziele in ganz Brasilien.
Der Hauptteil der Stadt (97,3 %) mit dem Stadtzentrum liegt auf der Ilha de Santa Catarina, einer der Atlantikküste vorgelagerten Insel, die komplett zum Stadtgebiet gehört. Die weiteren Teile der Stadt befinden sich auf dem Kontinent. Die auf dem Festland liegenden Teile wurden im Jahr 1944 aus der Stadt São José umgegliedert. Die Stadt, unter Einheimischen auch bekannt als die „ilha da magia“, Insel der Magie gehört zu den wohlhabensten Regionen Brasiliens und ist stark von ihrer europäischen Einwanderungsgeschichte geprägt.
Die Insel ist durch drei Brücken mit dem Kontinent verbunden. Dies ist zum einen die unter Denkmalschutz stehende Hercílio-Luz-Brücke (port. Ponte Hercílio Luz). Die längste Hängebrücke Brasiliens wurde in der Zeit von 1922 bis 1926 erbaut und wird derzeit saniert. Wenige hundert Meter weiter südlich befinden die beiden anderen Brücken. Dies sind die in geringem Abstand parallel zueinander liegenden Colombo Salles-Brücke und die Pedro-Ivo-Campos-Brücke. Über die beiden Brücken wird der gesamte motorisierte Verkehr jeweils im vierspurigen Einrichtungsverkehr abgewickelt.
Das Klima ist gegenüber nördlicheren Städten wie Rio de Janeiro eher kühler und hat ausgeprägte Jahreszeiten. Im Sommer ist es heiß und die Stadt wird zu einem der beliebtesten Urlaubsziele im Lande, die Bevölkerung der etwa 300.000 Einwohner großen Stadt kann dabei fast verdreifachen!

   
   

Die Insel ist durch drei Brücken mit dem Kontinent verbunden. Dies ist zum einen die unter Denkmalschutz stehende Hercílio-Luz-Brücke (port. Ponte Hercílio Luz). Die längste Hängebrücke Brasiliens wurde in der Zeit von 1922 bis 1926 erbaut und wird derzeit saniert. Wenige hundert Meter weiter südlich befinden die beiden anderen Brücken. Dies sind die in geringem Abstand parallel zueinander liegenden Colombo Salles-Brücke und die Pedro-Ivo-Campos-Brücke. Über die beiden Brücken wird der gesamte motorisierte Verkehr jeweils im vierspurigen Einrichtungsverkehr abgewickelt.

   
   

Das Klima ist gegenüber nördlicheren Städten wie Rio de Janeiro eher kühler und hat ausgeprägte Jahreszeiten. Im Sommer ist es heiß und die Stadt wird zu einem der beliebtesten Urlaubsziele im Lande, die Bevölkerung der etwa 300.000 Einwohner großen Stadt kann dabei fast verdreifachen!
Auf der Insel Santa Catarina findet man mehr als vierzig Strände; darunter sind ruhige Buchten wie der Praia dos Ingleses und – auf der dem offenen Meer zugewandten Seite – Strände mit wilder Brandung wie den Surferstrand Praia da Joaquina und Praia Mole.

   
ufsc 360  

In der Innenstadt ist die Stadt geprägt von einem starken Kontrast zahlreicher prunkvoller Kolonialbauten und gesichtloser Neubauten. Leider steht ein Grossteil der alten Gebäude nicht unter Denkmalschutz und wird daher rücksichtslos für weitere Hochhäuser abgerissen. Es gibt im Zentrum eine Fußgängerzone, die immer gut belebt ist und mit einer Vielzahl von Geschäften und Restaurants zum verweilen einlädt. Außerdem befindet sich direkt im Zentrum der zentrale Fischmarkt. Dieser ist in der alten Markthalle untergebracht und bietet eine Vielzahl kulinarischer Köstlichkeiten zu günstigen Preisen. Neben dem Zentrum gibt es einen weiteren bedeutenden Stadtteil, der sich weiter nördlich ans Zentrum anschließt. Bela Mare, ein Wohn- und Geschäftsviertel direkt am Meer, beeindruckt durch eine Vielzahl von Hochhäusern und Shoppingcentern. An der riesigen Uferstraße (8 Spuren) entlang reihen sich die Appartementhochhäuser vieler wohlhabender Brasilianer. An diesen Stadtteil anschließend befindet sich Santa Monica und dort liegt die Bundesuniversität, die UFSC.

   
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Universidade Federal de Santa Catarina (UFSC),

die zu den bedeutendsten Hochschulen Brasiliens zählt. Die Universität, sehr  beliebt  wegen ihrem guten Ruf und der  hohen Lebensqualität  der Stadt,  zieht Menschen aus  ganz  Brasilien und Südamerika zum Studieren  an.  Vor allem  im Ingenieurwesen ist sie bekannt, nicht zuletzt weil sie drei Experimente an der ISS mit dem ersten Brasilianer im All geleitet hat. Die UFSC ist die größte Universität von Santa Catarina und wird vom Staat getragen. Sie genießt im Gegensatz zu anderen öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Schulen über eine gute Infrastruktur. Das liegt zum einem daran, dass die UFSC eine beträchtliche Summe an Drittmitteln aus der umliegenden Industrie erhält, vor allem im Technologiesektor, aber zum anderen auch an der Hochschulpolitik des Staates, der wenige aber dafür besser finanzierte Studienplätze anbietet. Das hat leider den Nachteil, dass im allgemeinem nur die Wohlhabenden, die sich eine gute Privatschule im voraus leisten konnten, Zugang zu den öffentlichen Hochschulen haben.

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    Quelle: www.wikipedia.de, www.tu-karlsruhe.de